Sonntag, 8. Juli 2007

Strangers in the night

 




Das Aufkommen der digitalen Fotoapparate, von denen hier jeder mindesten einen mit sich herumführt, hat das Fotografieren so alltäglich gemacht, daß es niemand mehr beachtet und auch kaum noch jemand mit Verboten darauf reagiert. Man könnte diese angesichts der zigarettenschachtelgroßen, in der hohlen Hand versteckbaren Geräte wohl auch gar nicht durchsetzen. Selbst Museen wie die Hagia Sophia, die früher mit Fotografierverboten den Vertreib eigener Druckprodukte zu fördern versuchten, erlauben es heute und wehren nur mit einem eher müden "No Flash!" dem exzessiven Gebrauch der kleinen Apparate.


Man kann jetzt diese neugewonnene Liberalität ausnutzen und sich im zusätzlichen Schutz der hereinbrechenden Dunkelheit auf die Fotosafari begeben. Dabei heftet man sich dann unbemerkt den schönen Frauen an die Versen und schießt wie ein Papparazzi auf sie. Leider muß ich nachträglich sagen, daß dieser Post, den ich später noch einmal korrigiert habe, bei meinen Kindern auf Kritik gestoßen ist. Man mag keinen Papa Razzi. Das kann ich verstehen, aber auch über die dunklen Seiten meiner Existenz will ich hier doch zumindest andeutungsweise berichten.


Ich fand im Theater von Epidauros ein Zielobjekt, welches ich Astrid Permanidis nannte:



 












Da ich bei meiner nächtlichen Jagd keinen Blitz verwende, bleiben die Gesichter undeutlich und verwischt, gerade so wie meine unkonkrete Erinnerung an sie und meine noch weniger konkrete Leidenschaft für sie, die ich natürlich nie offen zum Ausbruch kommen lassen würde, denn Christiane ist ja beim Fotografieren dabei.

Die nebenstehende Königin der Nacht hat keinen Namen, sie heißt vielleicht Margret Rieso, weil sie deren Schönheit nahe kam, ohne sie allerdings zu erreichen.

Sie habe ich mehrfach in der Stadt gesehen und heimlich fotografiert. Von ihr sind auch die Fotos oben.

Keine Kommentare: